Onkologische Ernährung

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gobio – Onkologische Ernährungsmedizin

Die Krebsprävention führt in Deutschland im Vergleich zu nordeuropäischen Ländern oder den USA noch immer ein Schattendasein. Daten zeigen heute, dass das persönliche Erkrankungsrisiko für die häufigsten Krebsarten wie z. B. Darm und Brust durch Einstellung der richtigen Energiebilanzen mit einer abgestimmten Ernährung und moderater Bewegung um 40-60% abgesenkt werden können.

Auch unser Immunsystem spielt sehr früh in der Krebsentstehung eine wichtige Rolle. Nahrungsstoffe können gezielt eingesetzt werden zur Eindämmung entzündungsfördernder Prozesse, Abbau hoher Insulinausschüttung und Abbau von Viszeralfett.

Erfahren Sie mehr über die Option einer Ernährungsumstellung

Ist die Entwicklung von Krebszellen und Tumorwachstum in Gang gesetzt, treten signifikante Veränderungen des Immunmusters auf. Korrespondierend baut sich eine entzündlich veränderte Umgebung auf, die teils durch die Signalstoffe der Tumorzellen selbst, aber auch durch davon unabhängige Faktoren gesteuert wird. Diese spezifisch entzündliche Umgebung kann durch gezielt eingesetzte Nahrungsstoffe positiv beeinflusst werden.

Krebszellen benötigen im Vergleich zu gesunden Zellen für ihr Wachstum die 20-30 fache Menge an Glucose. Dieser Mehrbedarf ist bei allen epithelialen Krebszellen identisch und führt über steigende Säurekonzentrationen durch hohe Milchsäurespiegel zu Auflösungen angrenzender Zellverbände. Körpereigene Immunzellen dringen durch diesen pathogenen Säureschutz der Krebszelle nicht hindurch, die Ansprechbarkeit medizinischer Therapien sinkt. Den Stoffwechsel dieser Krebszellen aufzudecken und sie von weniger aggressiven Krebszellen abzugrenzen, ermöglicht über die Ernährung einen zusätzlichen Therapieweg zu erforderlichen Standardtherapien einer Operation, Chemo- und Bestrahlung.